Der Reichstagsbrand

Fussnoten zum Text von Alexander Bahar/Wilfried Kugel

  1. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Autoren. Der Beitrag wurde erstmals veröffentlicht in der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG), 43. Jg., Heft 9. 1995.

  2. Gisevius, Hans Bernd: Bis zum bittern Ende, Bd.1, Zürich 1946, S. 85-111.

  3. "Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof Nürnberg 14. November 1945 - 1. Oktober 1946. Band XII. Amtlicher Text in deutscher Sprache", Nürnberg 1947 (Reprint München/Zürich 1986), S.276ff.

  4. Preuß. Geh. Staatsarchiv. Rep. 84 a, 2.5.1, 12738, 12739, 12740 (im folgenden zit. als "Ermittlungsakte Rall").

  5. Vernehmungsprotokoll vom 21.10.1933, Fond 551, St 65/112, Bl. 126-128.

  6. Schreiben von Felix Brucks an den Oberreichsanwalt vom 22.4.1938, Fond 551, St 65/34, Bl. 256.

  7. Schreiben des Geheimen Staatspolizeiamts an den Reichsjustizminister vom 2.8.1935 (Ermittlungsakte Rall).

  8. Handschriftliches Schreiben Görings vom 4.11.1933 (Ermittlungsakte Rall).

  9. Frischauer, Willi: Ein Marschallstab zerbrach. Eine Göring-Biographie, Ulm 1951, S. 99.

  10. Akte: Strafsache Adolf Rall der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin III, Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Potsdam.

  11. Aussage des Nachtpförtners im Reichstag W. Mennerich vom 4. 3.1933, Fond 551 St 65/46, Bl. 23.

  12. Aussage des Nachtpförtners Paul Adermann vom 3.3.1933, Fond 551, St 65/46, Bl. 22.

  13. Schreiben von Felix Brucks an die Generalstaatsanwaltschaft vom 3.10.1934 (Ermittlungsakte Rall).

  14. Schreiben von Felix Brucks an den Oberreichsanwalt vom 22.4.1938, Fond 551, St 65/34, Bl. 256.

  15. Personalakte Felix Brucks, Archiv der Senatsverwaltung für Justiz, Berlin.

  16. Schreiben von Karl Ernst an die Oberste SA-Führung vom 4.11.1933 (SA-Akte Karl Reineking, Berlin Document Center).

  17. Bericht der LKP Nebenstelle Peine vom 10.5.1961 über die Vernehmung Kurt Reinekings (Akten der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, P(K) Js 6/68).

  18. Diels, Rudolf: Lucifer ante portas, Stuttgart 1949, S. 305f.

  19. Vernehmung Hans-Georg Gewehr vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf vom 7.6.1963.

  20. Schreiben von Dr. Wilhelm Schatz an den Oberreichsanwalt vom 8.11.1933 (Fond 551, St 65/26, Bl. 147-162), auszugsweise veröffentlicht in: "Der Reichstagsbrandprozeß und Georgi Dimitroff, Bd. 2, Berlin(-Ost) 1989, S. 427-431. In einem Schreiben an Karl Dietrich Erdmann vom 13.4.1976 bestätigte Prof. Dr. Specht, seinerzeit Mitarbeiter von Dr. Schatz, die Feststellung von Petroleum- und Phosphorspuren an mehreren Stellen im Reichstagsgebäude (Schreiben im Schweizerischen Bundesarchiv Bern, Depositum W. Hofer).

  21. "Verzeichnis der im Zuge der Säuberungsaktion festgenommenen Personen", Pr. Geh. Staatsarchiv, Gestapa 90 P 114.

  22. Schreiben von Hans Georg Krüger an die 6. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf (Eingangsstempel vom 6.1.1961) sowie Vernehmung Krügers vom 7.6.1963 vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf.

  23. Aussage Walter Weber vom 21.4.1933 (Fond 551, St 65/46, Bl. 44).

  24. Papierstreifen mit Stempel der Stechuhren, Fond 551, St 65/23, Bl. 96; Aussage Paul Adermann vom 11.3.1933, Fond 551, St 65/46, Bl. 38.

  25. Vernehmung Paul Weigmann vom 20.4.1933, Fond 551, St 65/46, Bl. 38.

  26. Bericht des Erkennungsdienstes vom 2.3.1933, Fond 551, St 65/53, Bl. 59.

  27. Die Originalakten zeigen außerdem, daß van der Lubbes Einstieg ins Reichstagsgebäude unmöglich so abgelaufen sein kann, wie die ermittelnden Kriminalisten es darstellten. Van der Lubbe selbst machte in seinen zahlreichen Vernehmungen widersprüchliche Angaben über seinen Weg vom Einstieg ins Reichstagsgebäude bis zum Plenarsaal und zum angeblichen Ablauf der Brandlegungen. (Vgl. hierzu die ausführliche Darstellung bei Schmädeke, Jürgen: Der deutsche Reichstag. Geschichte und Gegenwart eines Bauwerks, München 1994.)

  28. Expertise des Instituts für Thermodynamik der Technischen Universität Berlin vom 17. Februar 1970 (veröffentlicht in: Hofer, Walther / Calic, Edouard / Graf, Christoph / Zipfel Friedrich: Der Reichstagsbrand. Eine wissenschaftliche Dokumentation, bearbeitet und neu herausgegeben von Alexander Bahar, Ahriman-Verlag, Freiburg i. Br. 1992, S. 97-115).

  29. Ergänzungsgutachten von Dr. Wilhelm Schatz vom 8.11.1933, a.a.O.

  30. "Feuerwehrbericht" vom 11.10.1955 (Institut für Zeitgeschichte München, ZS A7).

  31. Vernehmungsprotokoll Fritz Polchow vom 3.3.1933 (Fond 551, St 65/53, Bl. 15-16).

  32. Stenographische Protokolle des Leipziger Reichstagsbrandprozesses, 31. VT (4. 11.1933), Vernehmung Görings.

  33. Abgedruckt in Hofer, Walther u.a.: Der Reichstagsbrand, a.a.O., S. 488.

  34. Georgi Dimitroff und der Reichstagsbrandprozeß, Bd. 1, Berlin (-Ost), 1982, S. 20.

  35. Das Telegramm liegt in zwei Varianten vor. Neben der zitierten Version an die preußische Polizei richtete sich Diels in einem nahezu identischen Telegramm an die Polizei der außerpreußischen Reichsgebiete, erteilte hier - die Länderhoheit sollte erst später abgeschafft werden - aber lediglich Empfehlungen (Fond 551, St 65/202, Bl. 120 u.121).

  36. "Hanussens Bunte Wochenschau", Nr. 31, Berlin 24.9.1932.

  37. "Die Hanussen-Zeitung", Nr. 42, "Sonderausgabe / Wahl- und Wehrnummer", Berlin 24.2.1933.

  38. "Die Hanussen-Zeitung", Nr. 43, Berlin 8.3.1933.

  39. Bericht von Martin H. Sommerfeldt vom 6.10.1933 (Fond 551 St 65/214, abgedruckt in: Georgi Dimitroff und der Reichstagsbrandprozeß, Bd. 2, Berlin (-Ost) 1989, S. 202 ff).

  40. Graf, Christoph: Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur, Berlin 1983.

  41. Tobias, Fritz: Der Reichstagsbrand. Legende und Wirklichkeit, Rastatt/Bad.1962.

  42. Mommsen, Hans: Der Reichstagsbrand und seine politischen Folgen, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 12/1964, S. 351-413.

  43. Die in der ZfG 12/1994 von Eckhard Jesse in einer Rezension der Neuauflage der Dokumentation gegenüber den Herausgebern erhobenen skandalösen Fälschungsvorwürfe sind frei erfunden und leicht zu widerlegen. Um nur ein Beispiel herauszugreifen, konstruierte Herr Jesse einen Widerspruch daraus, daß das Entstehungsdatum eines in der Erstauflage zitierten Dokuments mit 1934 angegeben wurde, während das Papier des Dokuments ein Wasserzeichen von 1935 zeigt. Dies wurde jedoch im Vorwort der Neuauflage von den Herausgebern selbst aufgeklärt: Richard Breiting, der ehemalige Hauptschriftleiter der Leipziger Neuesten Nachrichten, faßte seine Notizen 1934 in Kurzschrift ab; diese wurden dann 1935 von seiner Tochter maschinenschriftlich übertragen. Ein Brief von Breitings Tochter Hildegard Schneider, der diesen Sachverhalt klarstellt, befindet sich im Schweizerischen Bundesarchiv in Bern. Weiterhin verschweigt Jesse vorsätzlich, daß die Untersuchung der von ihm angezweifelten Dokumente durch das Urkundenlabor der Kantonspolizei Zürich ergab, daß keinerlei Indizien vorliegen, die deren Authentizität in Frage stellen.

  44. Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror, Basel 1933.

Zurueck Anfang
© 1996-1999 KULTURBOX © seit 1999 ZLB