Der Berliner Schlossplatz
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Palast der Republik

Nach dem Abriß des Berliner Stadtschlosses, der am 30. Dezember 1950 abgeschlossen war, wurde der Schloßplatz (dann Marx-Engels-Platz) zum zentralen Platz der DDR, der vor allem zu offizielle Aufmärschen und Festlichkeiten genutzt wurde.

Am 2. November 1973 wurde der Grundstein für das "Haus des Volkes", den Palast der Republik, gelegt. Nach zweijähriger Bauzeit wurde das Gebäude am 25. April 1975 eröffnet. Chefarchitekt war Heinz Graffunder.

Palast der Republik
Palast der Republik auf dem Marx-Engels-Platz, 1976
(Palast der Republik- Berlin - Hauptstadt der DDR, 1976)

In erster Linie diente der Palast der Volkskammer der DDR und den SED-Parteiveranstaltungen sowie als Versammlungsort der FDJ und der Gewerkschaften. Darüber fanden im Palast aber auch kulturelle Ereignisse, wie das Festival des politischen Liedes, Konzerte jeglicher Musikrichtungen, Ausstellungen vor allem zeitgenössischer Künstler der DDR und Inszenierungen des "Theater im Palast" (TiP) statt, der überdies neben den Veranstaltungsräumen Bars, Restaurants, Cafés, einen Jugendtreff und ein Bowlingcenter bot.

Nach der Vereinigung wurde der Palast wegen Asbestverseuchung geschlossen.


http://www.zlb.de/schlossplatz/geschichte/palast.htm / Update: 9.9.02
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